XIROW

XIROW ist tot.
Die Website ist schwarz. Die Profilbilder sind schwarz. Keine Posts. Keine Shows. Keine Songs. Keine Lebenszeichen. Alas, we are fallen.
…oder?
Steckt möglicherweise mehr hinter der bleiern anhaltenden Ereignislosigkeit, die die vier Jungs seit September 2017 umgibt? Nun, werfen wir doch einen Blick hinter den penibel aufrecht erhaltenen Vorhang des Schweigens. Dort tut sich nämlich einiges.
Tom, Andi, Manu und Lui sind nicht nur nicht tragisch viel zu jung verstorben, sondern bereiten seit September 2017 einen ganz besonderen Coup vor.
Verbarrikadiert im Bandraum, irgendwo am Rand der uns bekannten Welt, haben sie mit Hochdruck an neuen Songs gearbeitet und erfreuen sich ganz nebenbei auch noch bester Gesundheit.
Die Isolation hat sich gelohnt. XIROW startet erfrischend neu durch und bleibt dabei immer noch XIROW. Irgendwo zwischen Heisskalt und der Verträumtheit von The Cure angesiedelt, schaffen die progressiven Sounds eine mystische Atmosphäre, die einen sofort in ihren Bann zieht. Die wohl gravierendste Veränderung ist der Wechsel von englischen zu deutschen Songtexten. Intelligent und metaphorisch, aber nie pathetisch, regt Sänger Tom zum Nachdenken und Mitsingen an. Ikonische Riffs, ein paradigmatischer Bass und die stetig treibenden Drums runden das stimmungsvolle Bild ab.
Wer die Jungs also nicht mehr auf der Karte hatte, sollte sich neue Karten geben lassen.
XIROW ist tot? Mitnichten!